Konferenzraum voller Menschen, die auf ein Plakat schauen.

#Stayonboard Initiative

Im Jahr 2021 sollte sich kein Vorstand zwischen Karriere und Familie entscheiden müssen.

Heftig im Vorfeld diskutiert und eine Gesetzes-Nouvelle gefordert – jetzt ist sie zum Greifen da, die geplante Mandatspause für Vorständ*innen.
Ende gut, alles gut? Scheinbar noch nicht so wirklich. Nachdem die Bundesjustizministerin eine Gesetzesänderung zum Anspruch auf Auszeit für Vorstandsmitglieder eingebracht hatte, hagelte es prompt Kritik. Eine Worthülse sei der neue Gesetzesentwurf, so die Digital-Staatsministerin, Dorothee Bär. Der Stein des Anstoßes liegt in der Zustimmungspflicht zur geplanten Auszeit seitens des Aufsichtsrats. Für eine Organfunktion ist dies üblich, schließlich ist der Vorstand kein normaler Arbeitnehmer und hat damit auch keinen Anspruch auf Arbeiternehmerschutz in Krankheits- und Elternzeit. Dass diese Regelung dem Zeitgeist widerspricht und auch nicht mit der gelebten Wirklichkeit von Vorständen, die im Durchschnitt immer jünger und auch weiblicher werden, im Jahre 2021 entspricht, geschenkt. Probleme bereiten der Justizministerin nicht nur die damit verbundenen Haftungsrisiken für Geschäftsleiter sondern auch die rechtliche Stellung von Vorstandsmitgliedern. Wir von She4Her unterstützen die Initiative von Stayonboard. Im Jahr 2021 sollte sich kein Vorstand zwischen Karriere und Familie entscheiden müssen.

 

 

 

 

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