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Rapid Growth eats Corporate Governance for Breakfast

„Diversity in allen Facetten ist nichts für SchönwetterkapitänInnen sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für die Wirtschaft. Gerade in der Start-up-Welt muss sich zeigen, ob Geschäftskonzepte mit starkem Wachstumsfokus auch nachhaltig Bestand haben.“

Die jüngsten Ereignisse in der hippen FinTech-Branche haben so ziemlich den Letzten unsanft wachgerüttelt, der von New Work, gemeinsamem Erfolg und Gestaltungsraum träumte. Was war passiert? Gründer eines auf Wachstum getrimmtem FinTech-Unternehmens versuchten mit allen juristischen Finessen trickreich die Gründung eines Betriebsrats zu verhindern und sind damit in letzter Minute krachend gescheitert wie das Online-Magazin berichtet: https://financefwd.com/de/n26-aendert-tonalitaet/

Zwischenzeitlich hat das Management einen Erklärungsversuch im gleichnamigen Magazin abgegeben und auf Linkedin eine Entschuldigung mit einem Unterstützungsangebot an den designierten Betriebsrat gepostet. Wie glaubwürdig das Ganze ist, wird die Zeit zeigen. Für den unbeteiligten Beobachter/in bleibt die Frage, ob Geschäftsmodelle, die auf Teufel komm raus auf Skalierung ausgelegt sind, auch nach Corporate Governance Kriterien gut geführt werden. Alle Stakeholder, auch die Finanzinvestoren, haben die Pflicht dies genau zu prüfen, damit nicht weitere Skandale den Finanzplatz Deutschland nachhaltig schaden. Wie gut, dass es auch andere Start-ups mit diversen Führungsgremien gibt, die positiv hervorstechen und zeigen, dass Wachstum und gute Corporate Governance sich nicht per se ausschließen.

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